Donnerstag, 28. März 2019

Weiter gehts nach Bijagua

Nächstes Ziel, nächster Vulkan. Nach einer entspannten Joggingrunde am Morgen hatten wir gestern für La Fortuna nur noch einen Programmpunkt auf der Liste. Spontan sind wir zu den nahegelegenen Wasserfällen gefahren – klar, wo Berge sind und Flüsse fließen, können Wasserfälle nicht weit sein. Die Attraktion war gut, wir haben aber auch schon spektakulärere Wasserfälle gesehen – wir wollten sie aber auch nicht auslassen.

 
Zwei Tukane am Frühstücken

 Zusätzlich eine ansprechende Tischdeko

 
Voll modern: die Bungalows sind mit einer Zahlenkombination verschlossen (kein Schlüssel)

 Parkplatz - das Wetter noch so lala

 Der Wasserfall: noch ein Stück weg

 Jetzt nah dran

 Nikki war baden, mir war es zu kalt
Danach sind wir zur nächsten Etappe aufgebrochen: zum Tenorio Volcano National Park am Rio Celeste. Ein weiterer Stopp auf dem Weg von Osten nach Westen in Costa Rica. Bis auf eine erneute Sperrung durch Baustelle verlief die Fahrt ohne Auffälligkeiten. Das Wetter war super und die gute Laune und Vorfreude konnte nicht getrübt werden.

 Abschied aus La Fortuna bei bestem Wetter

 Zentraler Park

 Klar: noch schnell Stärken bevor es los ging

 Reis mit Hähnchen

 Bevor wir los sind: der Vulkan war endlich mal frei

Unsere Unterkunft für zwei Tage sollte das Sueno Celeste in Bijagua sein. Die Unterkunft befindet sich nur 20min vom Parkeingang entfernt und eignet sich daher als ideale Ausgangslage für Unternehmungen. Das Bed & Breakfast ist eine tolle Anlage, privat von Daniel und Dominique aus Belgien geführt. Ca. 8 Bungalows in einer schönen gepflegten Gartenanlage mit kleinem Pool laden zum Verweilen ein. Die zwei haben die Unterkunft vor 11 Jahren mit nur zwei Bungalows eröffnet.

 Vor der Ankunft: mal wieder ein Faultier

 Könnt ihr es erkennen?

 In der Unterkunft

 Sogar mit Pool

 Schöner Blick in die Ferne

 Unser Bungalow - Platz für drei, toll eingerichtet

 Mal wieder mit Liebe...

 Von außen im Grünen

 Zweites Steak

 Sehr preiswert: ca. 34 EUR

 Danach: in der Spielhölle, Tisch reingeholt da draußen doch zu kalt/windig/dunkel

Schritte, Schritte, Schritte


Am Montag sollte sich alles um den Vulkan drehen: eine Besteigung des Arenal (1670m) ist leider nicht möglich, denn der Vulkan ist aktiv und kann/darf nicht bestiegen werden. Der kleine Bruder Cerro Chato (1140m) darf zwar prinzipiell erklommen werden, allerdings sind die Wege aktuell gesperrt – somit sind beide Touren leider ausgefallen und die Bergsteigerstiefel und Eispickel konnten im Koffer bleiben.

 Ein schöner Frühstücksbereich

 Frische Früchte am Morgen 

 Klassiker, klar - hier auch mit gebratenen Bananen

 Blick aus unserem Bungalow - leider noch zugezogener als am Vortag

Wir wollten dann den 1968 Trail am Fuße des Arenal auf der anderen Seite laufen – ca. 5km Rundweg führen durch Lavagröll und Urwald mit schönen Aussichtspunkten entlang des Arenal. Leider wurde das Wetter aber nicht besser; es regnete schon den ganzen Morgen. Wir sind trotzdem hingefahren, hatten kurz gewartet und sind dann wieder abgedreht – die Wanderung bei der Witterung erschien nicht sinnvoll. Wir sind nochmal in die Stadt, Postkarten kaufen, einen Kaffee trinken und das Wetter wurde besser - also wieder ins Auto und nochmal hoch.

 Versuch I: Auf dem Parkplatz beim Park - keine Chance und keine Lust

Versuch II: Schon deutlich besser

Der Trail war dann schön und auch abwechslungsreich; einziges Manko: der Berg war leider zu keiner Zeit frei und stets hatten sich Wolken festgesetzt. Schade, aber konnte man nichts machen. Nach dem Trail sind wir in den Mistico Hanging Bridges Park gefahren, in dem man auf 16 Hängebrücken einen weiteren Rundweg absolvieren konnte. Etwas kommerziell, allerdings schon beeindruckend. Die längste Brücke ist fast 100m lang und ragt über 50m über dem Boden.

 Ein Überblick

 Eingang

 Echte Ananas

 Fleißige Ameisen

 Überall Natur

 Bergfoto nur ohne Berg

 Am Ende doch noch etwas aufgeklart

 Im Hängebrückenpark

 Wie gehabt: erstmal einen Überblick verschaffen

 Und wie immer Tiere ohne Ende: hier ein Nasenbär

 Auf einer Brücke: hier gehts steil runter

Blick in die Ferne

 Blick auf uns

Auf dem Rückweg bei Dämmerung der Lake Arenal

Mittlerweile hatten wir dann doch einiges geschafft und sind verdient nach der Dusche zum Abendessen aufgebrochen. Es war der bisher aktivste Tag mit 15km Laufen und knapp 18000 Schritten. Die Auswahl abends war dann riesig und einschlägige Vergleichsportale á la Google und Tripadvisor mussten zu Rate gezogen werden. Die Wahl fiel dann auf das Rancho Perla wo wir das bis dato beste Abendessen genießen konnten.

 Frischer Thunfischsalat als Vorspeise zum Teilen

 Hähnchen, Gemüse und Kartoffeln in einer scharfen Erdnuss und Weißweinsoße

Dienstag, 26. März 2019

Am Fuße des Arenal in La Fortuna

Sonntag, 5 Uhr am Morgen, es kann keiner mehr schlafen. Der Ventilator fast auf Anschlag aber die Nacht ist vorbei und es sind schon 26 Grad draußen. Was tun? Ein echter Geistesblitz von Nikki schlägt ein: Sonnenaufgang! Da wir uns an der Karibik- und somit an der Ostküste von Costa Rica befinden, sollte man das schon mal mitnehmen.

Sonnenaufgang um 5:36 Uhr - wir sind dabei

Ein kleines Geschenk von unserer Unterkunft zum Abschied
 
Gesagt, getan. Es ist Reisetag angesagt und der Fokus wird auf das nächste Ziel eingestimmt: La Fortuna am Vulkan Arenal. Wir checken zeitig aus, frühstücken am Steg und warten auf unser Boot um 9 Uhr. Wir staunen nicht schlecht, als ein noch kleineres Boot für noch mehr Leute als auf der Hinfahrt präpariert wird. Es wird von hinten nach vorne beladen und es dürfen 3 Leute pro Reihe platznehmen. Als alle sitzen, wird nach den Tickets gefragt und die Wühlerei geht los. Auf Rettungswesten wird heute auch verzichtet, auf die am Vortag noch so viel Wert gelegt wurde und wir fast umdrehen mussten, weil wir keine angelegt hatten (fiel unserem Captain nach einer halben Stunde auf dem Wasser auf - höhö).

Super leckere und frische Früchte

Noch haben wir gut lachen

Schnell noch Sonnencreme aufgetragen

Sonnenbrille ab, sonst gibt's Ränder

Durch die Kanäle des Rio La Suerte


Alle Augen auf

Ankunft, unser Boot ganz links

Wir sind trotzdem gut zurück in La Povana angekommen und konnten unterwegs auch wieder ein paar Tiere spotten. Eigentlich eine echte Wassersafari und auch wieder ein Krokodil gesichtet. Unserem Auto geht es gut und hat die zwei Tage auch ohne Schaden überstanden – Roadtrip Feeling stellt sich ein. Die Fahrt nach La Fortuna dauerte wieder ca. 3h und verlief unspektakulär. Genug Zeit aber, sich dem Reiseführer und etwas Kultur zu widmen. Wusstest ihr bspw., dass:
  • Columbus dem Land den Namen gegeben hat? Auf der Suche nach Gold taufte er das Land „Costa Rica“ (reiche Küste)
  • das Land keine Armee besitzt
  • ¼ der Fläche aus Nationalparks besteht
  • die Exportschlager Bananen und Kaffee sind (ok, das war einfach)
  • Costa Rica das artenreichste Land der Welt ist
  • Faultiere echt arme Tiere sind, denn sie essen so energiearm, dass sie schlicht keine Kraft für Bewegung haben - einmal im Baum sind sie 1 Jahr später noch da. Einmal die Woche gehts auf Toilette, und da darf man nicht zu spät aufbrechen
  • sich 7 aktive Vulkane auf einer Gebirgskette von Nord nach Süd befinden
  • Costa Rica den Rang #1 des Happy Planet Rankings belegt (somit das glücklichste Land der Welt)
Unsere Unterkunft liegt hinter dem Hauptort dafür aber direkt am Hang des Arenal  - eine Wahnsinnslage und super schöne Anlage mit ca. 16 Bungalows. Wir haben extra die Kategorie mit Bergblick und etwas schönerem Zimmer mit Jacucci gebucht, was sich als Volltreffer herausstellten sollte.

 
Einfahrt - ganz am Ende eines Schotterwegs

Ankunft in La Fortuna im Brias Arenal Hotel

Unser Bungalow

Schöner Sitzbereich

Whirlpool

Bad

 
Kleine Terrasse...

...mit Blick auf den Vulkan, wenn auch bewölkt die Hauptattraktion hier

Ein Überblick

Danach haben wir die Lage erkundet: ca. 4km in die Stadt gelaufen, denn für eine Tagestour war es schon zu spät. Die ersten möglichen Souvenirs und Lokale wurden erspäht. Die Auswahl ist riesig: viele Bars, Restaurants und Geschäfte tümmeln sich an der Hauptstraße. Als wir aus einem Souvenirgeschäft rausgingen, wurden wir von einem deutschen Paar angesprochen, das wir einen Tag zuvor in Tortuguero auch getroffen hatten. Wir tauschten uns kurz aus und es war sehr lustig, denn sie kamen auch aus Mainz und unsere Nachbarin im Haus unter uns ist eine gute Freundin von beiden. Die Welt ist doch so klein: zusammen sind wir dann noch was trinken gegangen bevor’s das erste Steak des Urlaubs im Nene's gab. Total sattgefuttert ging es ausnahmsweise mit dem Taxi zurück in die Unterkunft, der Weg war dann doch zu weit und steil bergauf. 

Gin Tonic mit Zubehör

 Endlich Fleisch

Für Nikki: Knoblauch mit Fisch - ihr hat's geschmeckt

Rückflug...:(

Am Sonntag war es dann leider so weit - für einige von uns war die Zeit in Mexiko nun vorbei. Chris, Nikki, Jannik, Charly, Andrés Oma Heidi...