Dienstag, 26. März 2019

Am Fuße des Arenal in La Fortuna

Sonntag, 5 Uhr am Morgen, es kann keiner mehr schlafen. Der Ventilator fast auf Anschlag aber die Nacht ist vorbei und es sind schon 26 Grad draußen. Was tun? Ein echter Geistesblitz von Nikki schlägt ein: Sonnenaufgang! Da wir uns an der Karibik- und somit an der Ostküste von Costa Rica befinden, sollte man das schon mal mitnehmen.

Sonnenaufgang um 5:36 Uhr - wir sind dabei

Ein kleines Geschenk von unserer Unterkunft zum Abschied
 
Gesagt, getan. Es ist Reisetag angesagt und der Fokus wird auf das nächste Ziel eingestimmt: La Fortuna am Vulkan Arenal. Wir checken zeitig aus, frühstücken am Steg und warten auf unser Boot um 9 Uhr. Wir staunen nicht schlecht, als ein noch kleineres Boot für noch mehr Leute als auf der Hinfahrt präpariert wird. Es wird von hinten nach vorne beladen und es dürfen 3 Leute pro Reihe platznehmen. Als alle sitzen, wird nach den Tickets gefragt und die Wühlerei geht los. Auf Rettungswesten wird heute auch verzichtet, auf die am Vortag noch so viel Wert gelegt wurde und wir fast umdrehen mussten, weil wir keine angelegt hatten (fiel unserem Captain nach einer halben Stunde auf dem Wasser auf - höhö).

Super leckere und frische Früchte

Noch haben wir gut lachen

Schnell noch Sonnencreme aufgetragen

Sonnenbrille ab, sonst gibt's Ränder

Durch die Kanäle des Rio La Suerte


Alle Augen auf

Ankunft, unser Boot ganz links

Wir sind trotzdem gut zurück in La Povana angekommen und konnten unterwegs auch wieder ein paar Tiere spotten. Eigentlich eine echte Wassersafari und auch wieder ein Krokodil gesichtet. Unserem Auto geht es gut und hat die zwei Tage auch ohne Schaden überstanden – Roadtrip Feeling stellt sich ein. Die Fahrt nach La Fortuna dauerte wieder ca. 3h und verlief unspektakulär. Genug Zeit aber, sich dem Reiseführer und etwas Kultur zu widmen. Wusstest ihr bspw., dass:
  • Columbus dem Land den Namen gegeben hat? Auf der Suche nach Gold taufte er das Land „Costa Rica“ (reiche Küste)
  • das Land keine Armee besitzt
  • ¼ der Fläche aus Nationalparks besteht
  • die Exportschlager Bananen und Kaffee sind (ok, das war einfach)
  • Costa Rica das artenreichste Land der Welt ist
  • Faultiere echt arme Tiere sind, denn sie essen so energiearm, dass sie schlicht keine Kraft für Bewegung haben - einmal im Baum sind sie 1 Jahr später noch da. Einmal die Woche gehts auf Toilette, und da darf man nicht zu spät aufbrechen
  • sich 7 aktive Vulkane auf einer Gebirgskette von Nord nach Süd befinden
  • Costa Rica den Rang #1 des Happy Planet Rankings belegt (somit das glücklichste Land der Welt)
Unsere Unterkunft liegt hinter dem Hauptort dafür aber direkt am Hang des Arenal  - eine Wahnsinnslage und super schöne Anlage mit ca. 16 Bungalows. Wir haben extra die Kategorie mit Bergblick und etwas schönerem Zimmer mit Jacucci gebucht, was sich als Volltreffer herausstellten sollte.

 
Einfahrt - ganz am Ende eines Schotterwegs

Ankunft in La Fortuna im Brias Arenal Hotel

Unser Bungalow

Schöner Sitzbereich

Whirlpool

Bad

 
Kleine Terrasse...

...mit Blick auf den Vulkan, wenn auch bewölkt die Hauptattraktion hier

Ein Überblick

Danach haben wir die Lage erkundet: ca. 4km in die Stadt gelaufen, denn für eine Tagestour war es schon zu spät. Die ersten möglichen Souvenirs und Lokale wurden erspäht. Die Auswahl ist riesig: viele Bars, Restaurants und Geschäfte tümmeln sich an der Hauptstraße. Als wir aus einem Souvenirgeschäft rausgingen, wurden wir von einem deutschen Paar angesprochen, das wir einen Tag zuvor in Tortuguero auch getroffen hatten. Wir tauschten uns kurz aus und es war sehr lustig, denn sie kamen auch aus Mainz und unsere Nachbarin im Haus unter uns ist eine gute Freundin von beiden. Die Welt ist doch so klein: zusammen sind wir dann noch was trinken gegangen bevor’s das erste Steak des Urlaubs im Nene's gab. Total sattgefuttert ging es ausnahmsweise mit dem Taxi zurück in die Unterkunft, der Weg war dann doch zu weit und steil bergauf. 

Gin Tonic mit Zubehör

 Endlich Fleisch

Für Nikki: Knoblauch mit Fisch - ihr hat's geschmeckt

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