Samstag, 23. März 2019

Erstes Ziel: Tortuguero

Gestern Morgen sind wir natürlich früh wach geworden - ab 2 Uhr war die Nacht gefühlt vorbei. Typisch deutsch haben wir uns 6:20 Uhr schon in den Frühstücksraum gesetzt, obwohl es erst ab 6:30 Uhr Frühstück geben sollte :-) Es war aber schon jemand in der Küche und die nette Dame ging direkt auf uns zu. Als sie merkte, dass unser Spanisch noch nicht ganz rund läuft, zückte sie zum Telefon und rief ihre Kollegin an, mit der wir dann das Frühstück regeln konnten.

 Ausblick aus unserem Zimmer

 Die Rezeption inklusive Frühstücksbereich

 Mit all zu großem Hunger darf man nicht kommen, aber: das erste Pinto (Reis mit Bohnen)

Das Frühstück war sehr gut, wenn auch überschaubar. Wir bestellten ein paar Toasts nach und danach waren wir auch satt. Wir verließen unsere Unterkunft und fuhren mit dem Taxi zurück zum Flughafen bzw. zu Alamo, um unser Auto abzuholen. Punkt 8 Uhr waren wir da und konnten unser Auto entgegen nehmen. Endlich wieder SUV mit Allrad. Zwar kein Tahoe oder Suburban, aber immerhin ein schöner Geländewagen, der uns für Costa Rica auch empfohlen wurde. Nach einem Einkauf im nächsten Supermarkt machten wir uns auf zu unserem nächsten Ziel: Tortuguero.

 Schönes Auto, Baujahr 2019

 
Erstmal einkaufen

 Auf dem Weg: ca. 1h Stau bzw. Sperrung wegen Baustelle 

Der Tortuguero Nationalparkt liegt an der Karibikküste von Costa Rica und gute 3h Autofahrt von San Jose entfernt. Bekannt ist der Nationalpark insbesondere für seine Riesenschildkröten, die man beim Eierlegen am Strand beobachten kann. Allerdings geht da die Saison erst ab Juli los, sodass wir daran nicht teilhaben konnten; das wussten wir aber vorher. Nichtsdestotrotz lohnt sich dieser Ort bei einer Costa Rica Rundreise. Schon alleine die Anfahrt ist ein Highlight, denn man kann diesen Ort nur per Boot oder Flugzeug erreichen. Wir brauchten ca. 1,5h vom nächst gelegenen Parkplatz La Pavona zum Hafen von Tortuguero.

 An der "Fähre" angekommen

 Erste Reihe da als letztes angekommen

 Fahrt mitten durch den Dschungel

 Ankunft in Tortuguero

 Das Gepäck schon vom anderen Boot entladen

Das Wetter war bei Ankunft gleich perfekt: 28° Grad, blauer Himmel und Sonne pur. Wir wurden direkt abgeholt (mit Namensschild) und man eskortierte uns gleich in unsere nur 5 Minuten entfernte Unterkunft, dem Hotel Tortuguero Natural. Auch wieder eine einfache Unterkunft: ca. 40€ die Nacht für ein einfaches Zimmer mit Bad und Einheitstemperatur in der Dusche. Wer denkt wir machen hier Luxusurlaub: weit gefehlt. Dennoch macht die Unterkunft Spaß: schöne Zimmer, kleine Details und sehr nette Gastgeber. Gegen 15 Uhr machen wir uns dann langsam los, um den Ort zu erkunden. Schnell merken wir: so viel gibt's gar nicht zu sehen. Es gibt keine Autos und nur kleine Fußwege, wobei es eine Art "Hauptstraße" gibt, wo alle Bars, Restaurants und Tour Anbieter ihre Dienste anbieten. Immerhin kann man nichts verpassen und sich nicht verlaufen - sie ist nur 700m lang.

 Überall stylische Mülleimer

Kunst mit Eigenwerbung überall

 Empfangsbereich unserer Unterkunft

 
Unser Vierbettzimmer aber nur für uns

 Am Karibikstrand, nur 100m von der Unterkunft entfernt

Wir klärten das Tagesprogramm für den nächsten Tag und stürmten uns in das Getümmel in Tortuguero. Die Bars an der Promenade schienen einladend, sodass dort erstmal auf ein Bier einkehrten. Mit WLAN suchten wir uns dann ein gutes Lokal für das spätere Abendessen. Relativ früh zogen wir weiter und waren im Endeffekt auch früh wieder im Hotel. Es setzte auch etwas Regen ein und noch früher als am Vortag schliefen wir schon.

 Getränke "with a view"

 Vorspeise: Patacones im Donde Richard

 Fajitas

 Ich nur mit Hähnchen, Reis und Salat

Der erste Sonnenuntergang

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