Montag, 25. März 2019

Ein Tag im Amazonas von Costa Rica

Für Samstagmorgen hatten wir eine Kanu Tour durch den Tortuguero Nationalpark gebucht - eine der Hauptaktivitäten hier. Man betritt den Nationalpark auf dem Wasser und darf sein Boot auch nicht verlassen. Um 6 Uhr ging es los, für gejetlaggte Europäer natürlich kein Problem, da darf's sogar auch früher sein. Wir waren auf einem Boot mit einer 4 köpfigen Familie aus den USA sowie Rey, unserem Skipper.

 Die Ruhe am Morgen

Die Tour ging dann so 2,5h und wir durchfuhren kleine und schmale Wasserwege auf der Suche nach Tieren. Wir sind auch fündig geworden: Affen, kleine Kaimane/Krokodile (friedlich im/unter Wasser), Schildkröten und jede Menge Vögel konnten wir entdecken. Schon spannend, auch wenn wir dabei gemerkt haben, dass wir die großen Tiere á la Big Five schon spannender finden, als die seltenen Vögel mit gelbem oder grünem Schnabel. Die Namen der Vogelarten habe ich mittlerweile schon alle wieder vergessen; Tucane und grüne Aras sind uns aber in Erinnerung geblieben. Zwischendurch gab's auch noch frisches Obst für alle und mitpaddeln war jeder Zeit erlaubt - hat ja auch Spaß gemacht und wir sind ja nicht zum Ausruhen hier.

 Wir waren nicht die einzigen auf dem Wasser

Ein Leguan

 Idylle pur

 Ein Kaiman (Unterschied zu Krokodilen: siehe hier)

 Volle Kraft voraus

 Bitte lächeln

 Unsere Gruppe

Uns hat's aber gefallen und nach der sportlichen Aktivität am Morgen hatten wir unser Frühstück redlich verdient. Wir entschieden uns (bei kleiner Auswahl) für ein kleines Lokal direkt am Steg und planten den weiteren Tag: Was kann man hier denn sonst noch so machen? Die Frage ist gar nicht so einfach zu beantworten: es gibt viele Wassertouren, Nachtwanderungen und ähnliche Aktivitäten, aber so richtig viel ist das nun auch nicht. Wir waren schon ein bisschen froh, dass wir nur zwei Nächte hier geplant hatten, eine dritte wäre aus unserer Sicht zu viel (zumindest wenn keine Riesenschildkrötenzeit ist).

Der Verkaufsschlager: Gallo Pinto mit Omlette und Toast

Nach dem Frühstück sind wir zur zweiten Haupttagesaktivität aufgebrochen: eine Wanderung durch den Nationalpark entlang der Karibikküste, wo der Strand in Abschnitte aufgeteilt ist und man ab Juli die Riesenschildkröten beobachten kann. Die Wanderung ist aber auch nur ca. 5km lang und somit waren wir damit auch schnell durch. Danach haben wir gechillt: nachmittags Blog geschrieben und abends wieder relativ früh essen & schlafen gegangen - so wie es sich gehört.

 Eingangsbereich

 Äffchen hangeln durch die Bäume

 
Strandabschnitt bei der Wanderung

 Ein Blick auf/durch die "Hauptstraße"

Was soll man auch sonst machen?

Pickup der Gäste direkt vom Lokal

Wieder ein schöner Sonnenuntergang

Fazit: Tortuguero ist ein sehr schöner Fleck und absolut sehenswert - alleine die Anfahrt auf dem Wasser lohnt sich und bleibt in Erinnerung. Die Menschen sind freundlich, die Local's wohnen in den Hütten nebenan und Luxus gibt es hier keinen. Auf dem Wasser fühlt es sich mal an wie in Santa Lucia nur ohne Hippos, manchmal als wäre man auf dem Rhin oder doch wirklich im Amazonas in Brasilien. Es ist absoluter Dschungel und es fehlen eigentlich nur noch Tarzan und Jane an den Lianen.

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